Projekte


Popp performt

Rollen, Haltungen und Positionierungen.

 

tour guide

Performance (Schild, Megafon, Badge) | Erstaufführung: Märzreise mit Eva Moline, BEP-Atelier Zürich, 2. März 2018

tourguide

Wohin des Weges? Ein 'tour guide' führt enthusiastisch eine Gruppe an und soll Auserwähltes zeigen. Mit den entsprechenden Hilfsmitteln (follow me-Schild und Megafon) gibt die Person klar den Ton an. Entschlüsse fällt sie jedoch nicht alleine, sondern involviert die Gruppe in die Entscheidungsfindung. Ob diese Prozesse jedoch tatsächlich einen Einfluss auf den Ablauf haben oder doch nur proforma Handlungen sind, ist nicht jedes Mal nachvollziehbar. Das kann gut gehen aber ebenso leicht ausser Kontrolle geraten.

 

Detectorist

Videoessay (12min33sek, HD1920x1080p, Farbe, Ton ohne Sprache, englische UT) | Gast-Präsentation Klöntal Triennale 2017, Kunsthaus Glarus

Eingeladen als Gast zur Klöntal Triennale ‚Part of the Moment’ sich mit dem Ort, seiner Geschichte und aktuellen Ausstrahlung auseinanderzusetzen. Daraufhin ist die Figur ‚Detectorist‘ unterwegs im Schutzanzug und mit dem Metalldetektor - eine Untersuchung und auf der Suche. Eine mythische zugleich zeitgenössische Erzählung aus dem idyllischen Klöntal, die möglicherweise aber auch an ganz anderen Orten stattfinden könnte.

 

Greeter

Performance (Pappfiguren, Badges, Ukulele) | Erstaufführung: Tag der offenen Tür, Kunsthaus Zürich, 12. März 2016

greeter

Der 'Greeter' begrüsst die Öffentlichkeit herzlich und enthusiastisch. An Ein‐ und Ausgängen von öffentlichen und halböffentlichen Orten, stellt sie sich ‐ ob ‚life‘ und/oder auch mit Pappstellvertreterinnen ‐ dem zirkulierenden Publikum. Die Weste gespickt mit motivierenden Badges kann sie die Besuchenden mit kurzweiligen Aktionen, wie bespielweise einem Ständchen auf der Ukulele, bei guter Laune halten. Und ein 'BAM!' gibt es so oder so für alle.


it's work, it works

Arbeitsbeziehungen, Arbeitsbedingungen und Arbeitsorganisation.

Digitale Taxidermie

Mobiltelefone mit Stromkabel auf Holz, unterschiedliche Medieninhalte (Bild/Ton/Video/Animation), Anleitung | Ausstellung Rahmenhandlung, Zürich 2017

digitaxi

Ausgesteuerte Handys hängen zur Zierde an der Wand und zeigen was sie dennoch können - kommunizieren, abbilden, spielen, organisieren - so lange der Akku läuft und hoffentlich darüber hinaus. Und wenn sie nicht mehr funktionstüchtig sind, zeugt eine zusätzliche Visualisierung von ihrer bewegten Vergangenheit.

 

What Popp does for Art

Videoessay (16min) | Ausstellung Le Foyer Zürich und CAN Centre d'art Neuchâtel, 2016

Kauffrau, Personalassistentin, Berufsbildungsverantwortliche, Shopkeeper Boutique Pamela, Mitbegründerin Studio Action, Leerstandsbeauftragte a.D., Dozentin, Inselexpertin & Institutsleiterin, Prüfungsexpertin, Künstlerin & sie lädt ihr Umfeld ein über Zusammenarbeit, Kunst und Erfolg zu berichten.


Justament

Plattform für Interventionen im öffentlichen Raum, Silvia Popp und Irene Brun | justamentblog.wordpress.com , seit 2013/2016

Kurzes Aufflackern in der Öffentlichkeit, teils gut getarnt aber doch nicht wirklich dazugehörend und gerade deshalb unerlässlich. So will sich die Interventionsreihe Justament mit Arbeiten von verschiedenen KünstlerInnen im öffentlichen Raum öfters zeigen. Diese öffentlichen Interventionen werden ein paar Mal jährlich an ausgewählten Orten für einige Stunden durchgeführt.


Insel Institut

Forschungsprojekt: Auftrag zu einem umfassenden Inselgutachten | inselinstitut.org, seit 2015

Das Institut führt eine umfassende Inselexpertise aus. Inseln üben seit Jahrhunderten eine romantische, ideelle, verklärte Faszination aus, welche auf eine andere, zu meinst prekärere Realität trifft. Inseln haben natürliche Grenzen und die Geschichte der Menschheit ist eine einzige Auseinandersetzung damit. Grenzen des Körpers, Grenzen des Geistes, Grenzen des Landes - ohne Grenzen scheinen wir verloren und dennoch engen sie ein. Aber trotz ihrer Grenzen sowie Abgeschiedenheit, sind Inseln keine in sich geschlossenen Einheiten, sondern beziehen sich immer auf ein Anderes. Die Insel als stellvertretender Ort für eine Gemeinschaft, eine Gesellschaft, welcher durch die naturgegebene Isolation intensiver aufeinander angewiesen ist. In der Reduktion und Verbindung liegt die Chance, vorherrschende Wertesysteme in Frage zu stellen. Und das macht das vom Wasser umschlossene Land zu einem Paradigma der Offenheit, der Vielfältigkeit und des relationalen Denkens und Handelns und somit zu einem eminenten Forschungsfeld des Insel Instituts.


Büro für Leerstand

Forschungsprojekt: Bildung von Leerstand (Installation mit Vortragspult, Stühlen, TV - Videoreport, Blog Büro für Leerstand) | Ausstellung F+F Schule für Kunst und Design, Zürich 2010

Das Büro für Leerstand hat den Auftrag Leerstand in Zürich zu bilden. Für dieses Forschungsprojekt führt die Leerstandsbeauftragte Experimente vor Ort aus, holt Expertisen ein und betreibt Öffentlichkeitsarbeit. Das Vorhaben und der Prozess werden auf dem hierfür angelegten Blog Leerstand dokumentiert. Um das Anliegen einer möglichst breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, geht die Leerstandsbeauftragte ferner auf Tournee. Der dort präsentierte Videoreport ‚Büro für Leerstand’ erläutert die notwendige Umsetzung dieses Projektes.