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Die Künstlerin Silvia Popp arbeitet performativ, orts- und handlungsinteressiert. Was für Geschichten sind an einem Ort und mit den Menschen, die sich darin bewegen, verankert und welche Handlungsspielräume kann sie darin ausloten? Eine ihrer Strategien dabei ist die temporäre Modifikation sowie Transformation bereits bestehender Gegenstände aber auch etablierter Rollen, um so ungewohnte Sichtweisen und Interpretationen zu ermöglichen. Dabei bedient sie sich sowohl alltäglicher Hilfsmittel und Arbeitsgeräten als auch digitaler Medien.

Ferner entwickelt sie anhand selbst definierter künstlerischer Forschungsaufträge vielschichtige Arbeiten, wie Abhandlungen im Insel Institut oder Bildung von Leerstand, die die Menschen, ihre Umwelt sowie Lebens- und Arbeitsbedingungen hinterfragen.

Mit der Interventionsreihe Justament werden von ihr und Irene Brun ephemere und ortsspezifische Kunstaktionen im öffentlichen Raum unter Beteiligung verschiedener Künstlerinnen mehrmals im Jahr organisiert und durchgeführt.

Mit Anja Moers bildete sie 2009 bis 2014 das Kunst-Duo STUDIO ACTION, das Projekte im öffentlichen Raum/Kunst & Bau zum Begriff Arbeit, ihren Wert sowie Organisation realisiert hat.

Des Weiteren doziert Silvia Popp seit 2011 digitale Medien, Video & Performance an der F+F und bildet seit 2005 Kaufleute am Opernhaus aus.

>> Biografie und Ausstellungsverzeichnis (PDF) 


Netzwerk / Freunde

Interaktion und Austausch mit dem Publikum sowie Einbindung der Örtlichkeiten und involvierten Personen sind essentielle Bestandteile in Silvia Popps Werken. Hierfür sucht sie anspornende Zusammenarbeiten mit unterschiedlichen Personen wie Institutionen.

BEP-Atelier // Chantal Romani // City-Sharing // Esther Schena // Fish Factory // Helferei // Irene Brun // Judith Weidmann // Justament // Kulturschüür Eierbrecht // kunstkasten // Rahmenhandlung // salonsophie // Tonjaschja Adler // Videokunst 

 

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