Installationen


Settings

Installationen mit Objekten und Mobiltelefonen, ergänzt mit Performances | Atelier Weekend 2019 Zürich und Ausstellung Garagestop Kunstraum Winterthur

birdbox-setting

Mit gefundenen Objekten und alten Handys wird improvisiert und experimentiert. Was war zuerst, das Objekt, das bewegte Bild oder die Tonabfolge? Vielleicht ist dies letzendlich irrelevant, denn sie nehmen in "Settings" inspirierenden Bezug zueinander.


Water Lounge

Installation, Medienboards (Mobiletelefone, Tablets, Speaker) mit Videoaufnahmen von Aquarien, Nebelmaschine, Wassergeräusche, Duftstecker | Ausstellung Kulturschüür Eierbrecht / Kunst: Szene Zürich 2018, 23.11.-2.12.2018

waterlounge

Die Water Lounge als moderner Kontemplationsraum, in dem nicht mehr benutzte Digitalgeräte zu Aquarien werden. Diese Bildschirme zeigen keine Informationsflut mehr, sondern vorbeiziehende Fische, Quallen und Seepferdchen. Es entsteht ein verführerisch dunkler Ort, der mit seiner Unterwasserwelt, aufsteigendem Nebel und Meeresbrise zum Innehalten einlädt.


Semi-Konservation

gerahmte Fotografien, unterschiedliche Grössen, Klebeband | Atelier Weekend 2018, Geroldstrasse 11, Zürich

semikonservation

Frühere fotografische Werke der Künstlerin werden mit Klebeband überarbeitet und so erhält man nochmals ein komplett anderes Bild, das zudem noch besser vor dem Verfall geschützt ist.


Digitale Taxidermie

Mobiltelefone mit Stromkabel auf Holz, unterschiedliche Medieninhalte (Bild/Ton/Video/Animation), Anleitung | Ausstellung Rahmenhandlung, Zürich 2017

digitale taxidermie

Ausgesteuerte Handys hängen zur Zierde an der Wand und zeigen was sie dennoch können - kommunizieren, abbilden, spielen, organisieren - so lange der Akku läuft und hoffentlich darüber hinaus. Und wenn sie nicht mehr funktionstüchtig sind, zeugt eine zusätzliche Visualisierung von ihrer bewegten Vergangenheit.


What Popp does for Art

Videoessay (16min) | Ausstellung Le Foyer Zürich und CAN Centre d'art Neuchâtel, 2016 | Kunstmuseum Olten, 2018

what popp does for art

Kauffrau, Personalassistentin, Berufsbildungsverantwortliche, Shopkeeper Boutique Pamela, Mitbegründerin Studio Action, Leerstandsbeauftragte a.D., Dozentin, Inselexpertin & Institutsleiterin, Prüfungsexpertin, Künstlerin & sie lädt ihr Umfeld ein über Zusammenarbeit, Kunst und Erfolg zu berichten.


look at them they are everywhere

gerahmte Bilderserie (unterschiedliche Grössen), Kunst in der Polibar, Zürich 2012

everywhere

Eine Billigkamera, alte Filme und die Protagonistin reisen um die Welt auf der Suche nach spannenden Bildausschnitten. Die Sujets spontan ausgesucht und die Hand scheinbar zufällig im Bild dabei. Ist schneller manchmal besser?


Courses of Action

3-teilige Videoinstallation | Plattform, Zürich 2011

coa

Silvia Popp hat etwas zu sagen. Ihre Kunst ist Recherche, Dienstleistung und soziokulturelles Engagement. Die Künstlerin nimmt sich ihren Raum und stellt sich in persona ihrem Publikum – sei es nachts als Interveneurin in einem öffentlichen Park oder in ‹business casual› als offizielle «Leerstandsbeauftragte» vor einem interessierten Publikum. In einem Spiel mit Rollen adressiert Silvia Popp etablierte Künstler- und Betrachterkonventionen und setzt sich eng und ernsthaft mit ihrem Publikum auseinander. In dem von Firmen, Planerinnen und Reglementen besetzten öffentlichen Raum lotet die umtriebige Künstlerin Bewegungs- und Handlungsspielräume aus und nähert sich dabei der Grenze des Legalen und Tolerierten; aber auch des Sinnigen. So dekonstruiert sie die Logik des urbanen Raums, wenn sie selber einen öffentlichen Ort abgrenzt und somit besetzt, um Leerraum für die Allgemeinheit zu schaffen. Bedient sie sich ökonomischer Methoden wie der Kundenbefragung, so wird immer ihre clever-kritische Haltung deutlich, und irgendwo klingt der bald augenzwinkernde Anspruch auf, unsere ökonomisierte Lebenswirklichkeit umzugestalten und die Gesellschaft zu verbessern. Sarah Stocker, Jury Plattform11


Women of Influence

Installation (6 gerahmte Filmstills, Video ‘die Abenteuer der Silvia P.‘, Maske Silvia P.) | Ausstellung Swiss Art Awards Basel, 2008 / Versteigerung Maske ‚Electric Rendez-Vous‘ plug.in, Basel 2007

woi

Die Filmgöttinnen steigen vom Olymp herab und Silvia P. versucht in ihren Abenteuern den Fragen, was sich in ihren Köpfen abspielt und wie sie Glamour in den häuslichen Alltag bringen, auf den Grund zu gehen. Ihre daraus entstandene Rolle gibt Silvia P. auf einer Internetplattform zur Versteigerung frei. Auch Weitere sollen somit die Möglichkeit haben, dank einem Rollenwechsel die Welt aus anderen Augen zu sehen.